Konstituierung rehapro-Beirat Hessen
Konstituierung rehapro-Beirat Hessen
05.
September
2019

Konstituierung rehapro-Beirat Hessen

5. September 2019

Konstituierung rehapro-Beirat Hessen

14. August 2019

„Mehr Jobchancen. Weniger behindern.“, titelt eine Fotokampagne des Bundesministeriums für Soziales und Arbeit (BMAS) zum neuen Bundesteilhabegesetz (BTHG). Teil des BTHG ist auch das Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“, welches zum Ziel hat, Innovative Projekte zur Prävention von Erwerbsunfähigkeit und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Zu diesem Zweck konnten sich im ersten Förderaufruf 2018 Jobcenter und Rentenversicherungsträger mit Projektideen bewerben. Bis 2026 stellt das BMAS für die Modellprojekte insgesamt 1 Mrd.€ zur Verfügung.

Nach Prüfung der 97 bundesweit eingegangen Anträge, wurde entschieden, auch 6 Modellversuche aus Hessen, die sich für den ersten Förderaufruf beworben haben, im ersten Durchlauf zu fördern. Unter den hessischen Projekten befinden sich sowohl Einzel- und Verbundprojekte der hessischen Kommunalen Jobcenter und Jobcenter in gemeinsamen Einrichtungen als auch ein Projekt der Deutschen Rentenversicherung Hessen.

Zur Begleitung der Umsetzung der hessischen „rehapro“-Projekte wurde am 14. August 2019 der Landesbeirat „rehapro-Beirat Hessen“ gegründet. Ziel ist es, Problemstellungen, durch den Austausch mit den Umsetzern und dem Bund, zu erkennen und zu überwinden, sowie Informationsarbeit und Unterstützung seitens des Beirats zu leisten. Hierfür hat sich der Beirat aus Mitgliedern des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (Abteilungen Arbeit, Gesundheit und Soziales), der Bundesagentur für Arbeit / Regionaldirektion Hessen, der kommunalen Spitzenverbände, des Landeswohlfahrtsverbands Hessen, der Unfallkasse Hessen und der Deutschen Rentenversicherung Hessen konstituiert und seine Arbeit aufgenommen. Zum Vorsitzenden des Beirats wurde Herr Rolf Keil, Referatsleiter „Arbeitsmarktpolitik“, vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gewählt.

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