Röntgen
Anwendungen in der Tiermedizin

Anwendungen in der Tiermedizin

In Hessen werden derzeit ca. 650 tiermedizinische Röntgeneinrichtungen betrieben. Die Anwendung von Röntgenuntersuchungen im tierärztlichen Bereich hat in den letzten Jahren zugenommen. Häufig sind  Fragestellungen in der Tiermedizin mit der Anfertigung von Röntgenaufnahmen oder der Durchführung von Durchleuchtungen verbunden.

Dabei ist die Vermeidung von Strahlenexpositionen des Personals und gegebenenfalls einer helfenden Tierbegleitperson, die z.B. während der Anwendung das Tier festhalten und beruhigend auf dies einwirken, von großer Bedeutung. Hierzu sind Regelungen für das Betreten der Strahlenschutzbereiche festzulegen.

Bei Strahlenanwendungen am Tier sind die Gefahren einer Strahlenexposition zuvor abzuschätzen und Maßnahmen zu deren Vermeidung sowie sonstige Erfordernisse des Strahlenschutzes, z.B. das Anlegen notwendiger Schutzkleidung (Kittel, Schutzhandschuhe, geeignete Schuhe, Überzüge) vorzunehmen. Für beruflich strahlenexponierte Personen ist die Körperdosis zu ermitteln.

Für die tierärztlichen Untersuchungen mit Röntgenstrahlung müssen die Tierärztin und der Tierarzt über eine entsprechende Fachkunde verfügen, die alle 5 Jahre zu aktualisieren ist. Auch die Kenntnisse der Helferinnen und Helfer im Strahlenschutz sind alle 5 Jahre zu aktualisieren. Die Anforderungen hierzu finden sich in der Richtlinie Strahlenschutz in der Tierheilkunde.

Zuletzt aktualisiert am 22.11.2016