Azubis mit Meister
Arbeitsmarktbudget

Arbeitsmarktbudget

Zielgruppe sind Arbeitssuchende, die Leistungen vom Jobcenter, dem Jugendamt oder Sozialamt erhalten und bereits seit längerer Zeit arbeitslos sind. Auch Geringqualifizierte und Beschäftigte mit ergänzendem Leistungsbezug – weil ihr Einkommen zum Lebensunterhalt nicht ausreicht, wird es durch Leistungen "aufgestockt" – gehören zur Zielgruppe. Ebenfalls angesprochen sind Angehörige der so genannten "Stillen Reserve". Dies sind Personen, die nach längerer Auszeit wieder den beruflichen Einstieg suchen. Außerdem werden Asylbewerber und Asylbewerberinnen mit guter Bleibeperspektive unterstützt.

Worum es bei der Förderung geht

Warum Menschen für eine längere Zeit erwerbslos sind und Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt haben, hat vielfältige Gründe. Entsprechend hoch ist die Bandbreite der geförderten Maßnahmen. Ist die jeweilige Person verschuldet? Leidet sie an Alkoholismus oder einem anderen Suchtproblem? Benötigt sie Hilfe wegen psychischer Probleme? Oder hat eine schwere Krankheit sie aus der Bahn geworfen? Durch entsprechende Beratungsleistungen können Menschen unterstützt werden, einen Ausweg aus ihrer individuellen Situation zu finden. Durch Schuldner-, Sucht-, Gesundheits- und Sportberatung ebenso wie durch psychosoziale oder sozialräumliche Beratungsangebote. Selbstverständlich reicht diese Hilfestellung von außen nicht aus, um sichtbare Fortschritte für den Einzelnen zu bewirken. Der oder die Betroffene muss bereit sein, den ersten Schritt zu machen und dann aktiv mitzuarbeiten, an sich und seiner Zukunft. Mag die Ausgangssituation schwierig sein, durch gezielte Beratung und begleitendes Coaching wird eine gute Lösung wahrscheinlicher.

Erstes Ziel ist es, den Betroffenen zu helfen, nicht mehr bzw. in geringerem Maße auf den Bezug von Leistungen angewiesen zu sein. Neben beratenden und begleitenden Maßnahmen spielt deshalb auch die Qualifizierung eine wichtige Rolle. Hierfür werden Mittel des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt.

Zuletzt aktualisiert am 22.02.2019
Ansprechpartner

Mattina Nemnich

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration