Grundsicherung für Arbeitsuchende

Grundsicherung für Arbeitsuchende

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) bietet eine Fülle von Unterstützungsmöglichkeiten, angefangen von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und der Sicherung der Wohnung. Zur beruflichen Qualifikation, Berufsausbildung und Vermittlung in Ausbildung und Arbeit sind Leistungen zur Eingliederung in Arbeit vorgesehen. Leistungen für Bildung und Teilhabe ("Bildungspaket"), können Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gewährt werden, um ihre persönliche Bildung und Entwicklung ebenso wie die soziale Integration zu fördern.
Außerdem wird im SGB II auf die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Frauenförderung und die Berücksichtigung der familienspezifischen Lebensverhältnisse Wert gelegt.

Mit den Unterstützungsmöglichkeiten ("Fördern") sind aber auch Forderungen ("Fordern") verknüpft. Arbeitsuchende und ihre Angehörigen müssen zunächst eigenes Einkommen und Vermögen einsetzen und darüber hinaus von sich aus alle Anstrengungen zur Beendigung ihrer Hilfebedürftigkeit unternehmen, bevor sie Leistungen nach dem SGB II in Anspruch nehmen können. Dies betrifft nicht nur die Aufnahme einer zumutbaren Beschäftigung; es besteht auch eine Verpflichtung, an Eingliederungsmaßnahmen teilzunehmen und eine Vereinbarung über ihre Rechte und Pflichten bei der Eingliederung in Arbeit (Eingliederungsvereinbarung) abzuschließen.

Zuletzt aktualisiert am 22.05.2017